Dienstag, 10. Dezember 2013

Versteck mich hinter Mauern, die niemand überwinden kann

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Hab gesucht und hab nichts gefunden, eher verloren. Hab mich verloren, auf der Suche nach mir selbst. Irgendwo, weiß nicht genau wann. Und jetzt steh ich hier im Regen. Die Welt prellt an mir ab oder zieht einfach so vorüber. Und ich bin selber dran schuld. Aber woher soll Ich die Kraft und den Mut nehmen, wenn es Mich gar nicht gibt ? Keine Ahnung.. Alles was ich will ist bloß gemocht zu werden, geliebt, etwas Besonderes sein. In einer gewissen Art einzigartig. Aber ich hab Angst vor der Zurückweisung, vor den Blicken und vor der Enttäuschung der Anderen, die vielleicht mehr in mir gesehen haben,wie ich bin. Ich bin nämlich eigentlich gar nichts besonderes, bin nicht einzigartig. Ich bin nicht der Mensch der von jedem gemocht wird. Darum ziehe ich mich lieber zurück, lass die Anderen, die denken ich sei wertvoll in ihrem Glauben. So bleiben mir wenigstens diese, die an mich glauben, obwohl sie sich eigentlich irren..
Das alles ist schlimmer geworden, der Zweifel größer, seit dem er nicht mehr da ist. Seit dem Moment, als er von mir ging. Einfach so. Plötzlich weg. Das "wir" gab es nicht mehr, es gibt nur noch ein "ich" und ein "du". Du bist jetzt mein Engelskater. Aber trotzdem habe ich es bis heute nicht verstanden und diese eine Frage wiederholt sich immer und immer wieder in meinem Kopf; wieso ? Denn er hat mir sein Herz geschenkt, all seine Liebe. Ich war alles für ihn und er für ich. Ich kannte ihn auswendig. Doch jetzt ist mein Bett leer, mein Herz wieder bei mir. Aber es tut weh, als würde es plötzlich nicht mehr dahin gehören. Es wird nicht mehr geliebt, nicht mehr bedingungslos. 
Und ich versteck mich immer tiefer, sodass ich Mich nicht brauche. 

Freitag, 22. November 2013

' but hey, life goes on !

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Mein Blog war tot, mein Leben ging weiter. Bis ich eben wieder all meine Beiträge gelesen habe. Es ist spannend, ja regelrecht lustig, wie ich letztes Jahr zu dieser Zeit gefühlt und gedacht habe. Darum habe ich auch beschlossen, das hier weiter zu führen. Ich tu das hier nämlich nicht für irgendwen da draußen ( 'kann mir auch nicht vorstellen, dass da draußen irgendjemand sitzt und sich schon auf meinen nächsten Post freut), sondern einzig und allein für mich. Zum Lachen beim Fotos angucken, zum Verarbeiten beim schreiben & zum Erinnern in paar Jahren.  Trotzdem ist es schade, dass ich das Jahr 2013 hier kaum festgehalten habe, da es unbeschreiblich-elefanten-mörder-mäßig Grandios war ! (:  Ich hab gelacht, geweint, geliebt, gehasst, getrunken, gefeiert, verflucht, bereut, gesungen, getanzt, gereist, geküsst, gewonnen, gelitten, gelernt... ich hab gelebt. Jede Sekunde. Ob es die schönste oder die traurigste war. Und ich hab mir überlegt die nächste Zeit ein paar Bilder davon zu zeigen, von meinem Jahr. Von dem Jahr, das Erinnerung scheibt. 

Zu Beginn ein kleiner, süßer Video von Miri & mir im Urlaub in Henne Strand. -denn sie war das ganze Jahr dabei !

Donnerstag, 18. April 2013

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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Es gibt Tage da bist einfach glücklich, obwohl du 1000 Gründe zum weinen hättest. Und es gibt Tage da bist du einfach traurig, obwohl du 1000 Gründe zu lachen hättest. Das Leben ist komisch, ich werds wohl nie verstehen. Aber in den letzten Tagen habe ich ein Buch gelesen, es hat irgendwie etwas in mir berührt. Mich zum Nachdenken gebracht. Es hat mir gezeigt das es okei ist kein Zeichen zu setzten, vllt kein Vorbild für jemanden zu sein. Wir wollen alle das man sich an uns erinnert. Aber das Buch hat mir klar gemacht das diese Zeichen die man setzt, eigentlich Narben sind die man hinterlässt. Denkt mal drüber nach. Und es ist eigentlich wundervoll tief geliebt zu werden, aber eben nicht von vielen. Denn das sind gerade die, die keine Narben hinterlassen, sondern Dinge bemerken und aufmerksam sind. Wahrscheinlich werde ich das Buch morgen gleich erneut anfangen zu lesen, es tut gut. Nur diesmal werde ich mir gleich ne Packung Taschentücher daneben stellen, damit die Seiten nicht noch mehr Tränen abbekommen. 

"Ich glaube an die wahre Liebe, verstehst du ? Ich glaube nicht, dass jeder das Recht hat, seine Augen zu behalten oder gesund zu bleiben oder so was, aber jeder sollte die wahre Liebe erleben, und die sollte mindestens so lange dauern wie dein Leben"

Das Schicksal ist ein mieser Verräter