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Hab gesucht und hab nichts gefunden, eher verloren. Hab mich verloren, auf der Suche nach mir selbst. Irgendwo, weiß nicht genau wann. Und jetzt steh ich hier im Regen. Die Welt prellt an mir ab oder zieht einfach so vorüber. Und ich bin selber dran schuld. Aber woher soll Ich die Kraft und den Mut nehmen, wenn es Mich gar nicht gibt ? Keine Ahnung.. Alles was ich will ist bloß gemocht zu werden, geliebt, etwas Besonderes sein. In einer gewissen Art einzigartig. Aber ich hab Angst vor der Zurückweisung, vor den Blicken und vor der Enttäuschung der Anderen, die vielleicht mehr in mir gesehen haben,wie ich bin. Ich bin nämlich eigentlich gar nichts besonderes, bin nicht einzigartig. Ich bin nicht der Mensch der von jedem gemocht wird. Darum ziehe ich mich lieber zurück, lass die Anderen, die denken ich sei wertvoll in ihrem Glauben. So bleiben mir wenigstens diese, die an mich glauben, obwohl sie sich eigentlich irren..
Das alles ist schlimmer geworden, der Zweifel größer, seit dem er nicht mehr da ist. Seit dem Moment, als er von mir ging. Einfach so. Plötzlich weg. Das "wir" gab es nicht mehr, es gibt nur noch ein "ich" und ein "du". Du bist jetzt mein Engelskater. Aber trotzdem habe ich es bis heute nicht verstanden und diese eine Frage wiederholt sich immer und immer wieder in meinem Kopf; wieso ? Denn er hat mir sein Herz geschenkt, all seine Liebe. Ich war alles für ihn und er für ich. Ich kannte ihn auswendig. Doch jetzt ist mein Bett leer, mein Herz wieder bei mir. Aber es tut weh, als würde es plötzlich nicht mehr dahin gehören. Es wird nicht mehr geliebt, nicht mehr bedingungslos.
Und ich versteck mich immer tiefer, sodass ich Mich nicht brauche.
